A 20 überflüssig für Nordwesten, Wilhelmshaven und JadeWeserPort

16. Oktober 2014  Pressemitteilungen

Wilhelmshaven hat alles: direkten Autobahnanschluss, direkten Bahnanschluss, direkten Anschluss an die „Meeresautobahn“ und das sogar mit dem einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands. „Wenn eine Stadt die A 20 mit Sicherheit nicht braucht, dann ist das Wilhelmshaven“, entgegnet Susanne Grube, Sprecherin der Ammerländer Bürger gegen die A 20, der Forderung des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner nach einer A 20. Für die Hinterlandanbindung des JadeWeserPorts wäre die A 20 nur von untergeordneter Bedeutung. Lediglich für vier Prozent der Straßen gebundenen Güterverkehre aus dem Hafen könnte diese Autobahn eine Verbesserung der Verkehrsbeziehung bewirken.

Die A 20 würde ohnehin 30 km südlich an Wilhelmshaven VORBEI führen – und mit ihr die Güter aus den Niederlanden, die eigentlich über den JadeWeserPort angelandet werden könnten. Denn eine küstenparallele Straßenverbindung wie die A 20 würde die Konkurrenz zum wasserseitigen Transport fördern und damit die ureigene Aufgabe der Hafenwirtschaft angreifen. Sie könnte sogar die jüngsten Investitionen Niedersachsens in den JadeWeserPort in Frage stellen. Herr Wagner sollte zum Nutzen seiner Stadt besser leisere Töne in Sachen A 20 anschlagen.