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Widerstand wächst – Obstbäume pflanzen gegen die A 20

12. Oktober 2015  Allgemein

Apfelbäume und andere Obstbäume wachsen, sie tragen Früchte, spenden Schatten und erzeugen unsere Atemluft. Sie sind damit nicht nur Teil der Lebensräume von Menschen und Tieren, sondern auch deren Lebensgrundlage.

Am 18. Oktober 2015 werden auf der derzeit geplanten Autobahntrasse junge Obstbäume als Zeichen des lebendigen Widerstands gegen die Landschaft und Natur zerstörende Autobahnplanung gepflanzt. Die Pflanzaktion findet zeitgleich in Hipstedt und Bekhausen statt und symbolisiert damit den geeinten Widerstand östlich und westlich der Weser. Das Motto der Aktion lautet „Widerstand wächst“.

Die Aktion wurde von der „Jugendinitiative gegen die A 20/22“ angeregt. Obstbäume stehen für ein langes Leben, Wachstum und Nachhaltigkeit. Sie sind lebendig und erhalten Leben. Autobahnen dagegen sind grau, laut und teilen Dörfer und Natur. Die Jugendinitiative hat sich Apfel- und andere Obstbäume als Begleiter gewählt, weil sie in ihnen ein Zeichen für die Zukunft sehen: „Sie stehen mit uns gegen den Bau der A 20, deren Planungs-Stopp wir fordern“.

Die „Ammerländer Bürger gegen die A 20“ unterstützen die Aktion mit der Anlage einer kompletten Obstwiese mitten auf der geplanten Autobahntrasse. Ort ist der Bekhausermoorweg 64 in 26180 Rastede-Bekhausen. Die Pflanzaktion beginnt um 14 Uhr. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen zur Stärkung. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Es wird wichtige Infos und Unterstützung beim Einwendungenschreiben geben!

19. Juni 2015  Allgemein

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Nordwestradio unterwegs – Kompensationsfläche für die Küstenautobahn

22. Mai 2015  Allgemein

Am Dienstag, den 27. Mai 2015 um 18:00 Uhr ist das Nordwestradio zum Thema A 20 unterwegs!

Folgende Fragen werden gestellt: Können die Pläne noch gekippt werden und wo und wie lange kann Einspruch erhoben werden?

Gesprächsteilnehmer:

Sebastian Mannl, Projektkoordinator Küstenautobahn, Landes-Behörde für Straßenbau und Verkehr Oldenburg
Lutz Achilles, Dipl. Biologe und Gutachter Ornithologie
Liane Bümmerstede, Streiterin gegen Ausgleichsfläche Friedrichsfeld
Susanne Grube, Vorsitzende Bund Ammerland
Redaktion: Brigitte Kammigan
Moderation: Stefan Pulß

Adresse: Rathaus II, Varel, Zum Jadebusen 20, 26316 Varel

Absurde Ausgleichsmaßnahmen

02. April 2015  Allgemein

Waterkant_2015-01_TitelseiteVON SUSANNE GRUBE | Die Trasse der geplanten „Küstenautobahn“ A 20 führt quer durch etliche Wiesenvogel-Le- bensräume, allein ihr erster Abschnitt zwischen A 28 und A 29 würde knapp 30 Kiebitzbrutplätze vernichten. „Ausgeglichen“ werden soll diese Zerstörung auf dem ehemaligen Fliegerhorst „Friedrichsfeld“ südlich der B 437. Aber: Dieses Areal ist ein einzigartiges Naturjuwel mit zahl- reichen geschützten Pflanzen- und Tierarten! Eine aberwitzige Planungsidee…

A 20 liegt im Ammerland – in einer Region mit Hochmoorgrünland, das stellenweise wenig intensiv genutzt wird: Die Flächen sind häufig abgelegen, weitgehend siedlungsfrei, teilweise schwer zugänglich. Sie werden oft von familien- geführten bäuerlichen Betrieben bewirtschaftet, die die Besonderheiten des Moorbodens kennen: So wissen sie beispielsweise, wie wichtig der Erhalt der alten Grasnarbe ist, um den Boden dauerhaft bearbeiten zu können.

Die relativ kurzrasigen und blütenreichen Wiesen sind ein idealer Lebensraum für Wiesenvögel, denn sie erfüllen zwei Bedingungen, auf die diese angewiesen sind: Wiesenbrüter brauchen freie Sicht, wenn sie auf dem Nest sitzen, um Feinde schnell erkennen zu können. Diese Bedingungen finden sie auf eher mageren, kurzrasigen Wiesen und nicht im Intensivgrünland mit schnellwüchsigen Grasar- ten. Und sie benötigen stocherfähigen Boden, in dem sie ihre Nahrung suchen können.

Deshalb findet sich in den beschriebenen Bereichen noch eine größere Anzahl von Wie- senvogel-Brutplätzen. Genau dort soll aber die Trasse der geplanten „Küstenautobahn“ A 20 verlaufen (1). Angesichts des dramatischen Rückgangs der Wiesenvogel-Populationen ist das schon unerfreulich genug. Aber es kommt noch schlimmer. … Weiter im WATERKANT-Sonderdruck (PDF-Datei 1 MB)).

Internetpräsens von Waterkant: LINK (öffnet die Seiten von WATERKANT in einem neuen Fenster

Wie geht es weiter – vor Ort und entlang der Trasse?

19. März 2015  Allgemein

Waterkant_2015-01_Titelseite