Leserzuschriften

Autobahn 20 laut Gutachten nicht nötig

Betrifft: ,,Landtagswahlkampf stärker in die Region tragen“, Interview mit Johanne Modder SPD-Bezirksvorsitzende, Im Nordwesten,14.Mai

Zu den Schwerpunkten der SPD Weser-Ems gehört, dass die Autobahn 20 bis nach Westerstede ausgebaut wird, um den enorm wachsenden Güterverkehr aus dem Jade-Weser-Port Rechnung zu tragen. So ,,glaubt“ wenigstens Frau Modder, Vorsitzende des SPD-BezirksWeser-Ems.

Ist der SPD nicht bekannt, dass der Hauptverkehr aus dem Hafen nach Süden und Südwesten geht? Eine Ost- West-Verbindung wie die A20 braucht es nicht, nachzulesen im Gutachten zur Hinterlandanbindung des Jade-Weser-Port. Mit der Al existiert bereits eine bewährte Ost-West- Verbindung. Für alle südlich der A20 gelegenen Industriezentren, wie Bremen, Oldenburg ist die A20 nicht relevant, der Umweg ist zu groß.

Transporte vom Jade-Weser-Port nach Skandinavien und ins Baltikum sind per Schiff wesentlich günstiger, da ein Großmotorschiff eine Ladungsmenge von fast 70 LKW aufnehmen kann bei weniger als einem Drittel des Kraftstoffverbrauchs bezogen auf eine Gütertonne. Für Transporte in andere Richtungen sind Autobahnen vorhanden.

Werden so Steuergelder für eine A20 in Milliardenhöhe zulasten der Natur verbaut?

Daniel Schaetzle – Jade

Autobahn zerstört viel Natur

10. März 2012  Leserzuschriften

Ein Leserbrief aus der NWZ vom 10.03.2012 zum Thema A 20: LINK zur PDF-Datei

Keine Entlastung für Varel durch A 20

25. Februar 2012  Leserzuschriften, Medien – Presse

Betrifft: „A 20: Grüne plädieren für eine Alternative“, Projekt Durchblick, 15.Februar

Leserbrief in der NWZ vom 25.02.2012 von Ronald Zange Rastede: PDF-Datei

Küstenautobahn bedeutungslos

24. November 2011  Leserzuschriften, Medien – Presse

So weit ist es schon, dass die Bedeutung der geplanten Küstenautobahn in der Ahnungslosigkeit untergeht. Der prognostizierte Verkehr war von Anfang an bedeutungslos gering. Das Argument der Seehafenhinterlandanbindung ist widerlegt, seit die Initiativen gegen die A 20 die Bedeutungslosigkeit für die Hinterlandverkehre nachgewiesen haben. Eine Bedeutung für die regionale Wirtschaft im ländlichen Raum ist ausweislich zahlreicher Studien nicht mehr als ein Gespinst aus Hoffnungen, die sich nicht erfüllen können. Die Fachleute sind sich einig, dass die A 20 nicht als Entlastung Hamburgs und der A 1 dienen kann. Die A 20 als „europäische Magistrale“ zu sehen, ist in der Randlage, in der wir uns befinden, nicht mehr als eine Utopie. In der Tat: Die Bedeutung einer A 20 für unsere Region lässt sich nicht mal mehr erahnen.

Für diese Bedeutungslosigkeit wird die Region einen hohen Preis zahlen müssen. Sie wird bluten durch den unwiederbringlichen Verlust von fruchtbaren Landwirtschaftsflächen, den Wegzug von Einwohnern und Fachkräften, den Verlust an Einzigartigkeit und Tourismuspotential, den Verlust an Ruhe und sauberer Luft sowie den Verlust an biologischer Vielfalt, unserer Lebensgrundlage! Ist unsere Region wirklich so ahnungslos, dass sie diesen hohen Preis für Bedeutungslosigkeiten bezahlen wird?

Wolfgang Sondermann 26345 Bockhorn

Leserbrief zu dem Artikel „A 20 von ungeahnter Bedeutung für die Region“ in der NWZ vom 19.11.2011