Medien – Presse

A20-Gegner werden bestätigt

Thesenpapier der Grünen Bundestagsfraktion für eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur bescheinigt A 22/20 geringen verkehrlichen Nutzen.

“Autobahnneubauten wie die A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin, die A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg oder die westliche Weiterführung der A 20 über die Elbe bis zur A 28 bei Westerstede (Küstenautobahn) oder die A 100 in Berlin weisen nur einen geringen verkehrlichen Nutzen für das Gesamtnetz auf, der in keinem Verhältnis zu den volkswirtschaftlichen Kosten steht.“ So steht es in dem Thesenpapier der Grünen Bundestagsfraktion „Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur für das 21. Jahrhundert“. Vor dem Hintergrund knapper Staatskassen sprechen sich die Grünen dafür aus, Infrastrukturen klug anzupassen und effizient auszubauen. Neben Schiene und Wasserweg plädieren die Grünen durchaus auch für den Ausbau verkehrlich wichtiger Straßen. „Die Küstenautobahn gehört jedoch nicht dazu“, stellt Uwe Schmidt, Sprecher des Koordinationskreises der Initiativen gegen die A 22/20 fest.

Der Koordinationskreis unterstütze die Forderung der Grünen nach einem Ausbau der Schienenwege, nach mehr Haushaltsmitteln für Erhaltungsmaßnahmen und nach mehr Lärmschutz. “Ein Verzicht auf die Weiterplanung der überflüssigen A 22/20 setzt Millionenbeträge frei für den Erhalt und die Verbesserung des bestehenden Straßen- und Schienennetzes und ist die beste Investition gegen zusätzlichen Lärm und zerstörerische Landschaftszerschneidung“, so Schmidt weiter. „Eine lohnende Entscheidung für eine nachhaltige Zukunft unseres ländlichen Raumes und der Seehäfen“.

Lobby für Natur und Schiene

07. Dezember 2011  Medien – Presse, Pressespiegel

Fünf Jahre besteht die Initiative „Eisenbahn statt Autobahn“. Und wenn es nach den Aktivisten der „EsA“ geht, sollte es kein zehnjähriges Jubiläum geben, hoffen die Verkehrsexperten und Vertreter der Naturschutzverbände doch auf die Einsicht der Politik, dass die Planung der Küstenautobahn A 20 volkswirtschaftlich und ökologisch unvernünftig sei. Doch da dies zumindest vorerst auf Seiten der Autobahn-Lobby nicht zu erwarten ist, trafen sich die EsA-Mitglieder am Freitag im Hotel Daub, um für ihre Ziele zu werben  – mit einer namhaften Verstärkung: Neuer Akteur im  Aktionsbündnis ist der mitgliederstarke BUND-Landesverband Niedersachsen.

Lesen Sie weiter in der Bremervörder-Zeitung.

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Allein auf der Autobahn

01. Dezember 2011  Medien – Presse, Pressespiegel

Minister Ramsauer fordert mehr Geld für den Fernstraßenbau. Forscher halten viele Projekte für überflüssig – und die Wachstumsprognosen zum Autoverkehr für übertrieben. Lesen Sie weiter: PDF-Datei.

Küstenautobahn bedeutungslos

24. November 2011  Leserzuschriften, Medien – Presse

So weit ist es schon, dass die Bedeutung der geplanten Küstenautobahn in der Ahnungslosigkeit untergeht. Der prognostizierte Verkehr war von Anfang an bedeutungslos gering. Das Argument der Seehafenhinterlandanbindung ist widerlegt, seit die Initiativen gegen die A 20 die Bedeutungslosigkeit für die Hinterlandverkehre nachgewiesen haben. Eine Bedeutung für die regionale Wirtschaft im ländlichen Raum ist ausweislich zahlreicher Studien nicht mehr als ein Gespinst aus Hoffnungen, die sich nicht erfüllen können. Die Fachleute sind sich einig, dass die A 20 nicht als Entlastung Hamburgs und der A 1 dienen kann. Die A 20 als „europäische Magistrale“ zu sehen, ist in der Randlage, in der wir uns befinden, nicht mehr als eine Utopie. In der Tat: Die Bedeutung einer A 20 für unsere Region lässt sich nicht mal mehr erahnen.

Für diese Bedeutungslosigkeit wird die Region einen hohen Preis zahlen müssen. Sie wird bluten durch den unwiederbringlichen Verlust von fruchtbaren Landwirtschaftsflächen, den Wegzug von Einwohnern und Fachkräften, den Verlust an Einzigartigkeit und Tourismuspotential, den Verlust an Ruhe und sauberer Luft sowie den Verlust an biologischer Vielfalt, unserer Lebensgrundlage! Ist unsere Region wirklich so ahnungslos, dass sie diesen hohen Preis für Bedeutungslosigkeiten bezahlen wird?

Wolfgang Sondermann 26345 Bockhorn

Leserbrief zu dem Artikel „A 20 von ungeahnter Bedeutung für die Region“ in der NWZ vom 19.11.2011

Hohe technische Anforderungen und enorme Kosten

18. November 2011  Medien – Presse, Pressespiegel

Autobahn 20 Anschlussstelle in Neustadt gesetzt – Brückmann sieht Chance der Gewerbeansiedlung

Die geplante Autobahn 20 wird weiterhin für jede Menge Diskussionsstoff sorgen: Das ist die Bilanz des Informationsabends, zu dem die beiden Bürgervereine Rüdershausen und Neustadt-Rönnelmoor eingeladen hatten.
Die technischen Anforderungen für den Bau im Mooruntergrund sind hoch, genauso wie die entstehenden Kosten. Können die insgesamt veranschlagten 1,27 Milliarden Euro überhaupt eingehalten werden? Zudem wurden Ängste der Anwohner um den Erhalt der Bausubstanz ihrer Häuser deutlich. Projektleiter Uwe Tobeschat vom Entwurfs- und Ingenieurbüro Straßenwesen (EIBS) stellte den Planungsstand vor. An der festgelegten Trasse 3 standen in den einzelnen Abschnitten bis zu drei Variantenuntersuchungen an. Die A 20 wird größtenteils in einer Höhe von 2 bis 2,5 Meter über das jetzige Gelände verlaufen. Vom Tisch sei die ursprünglich geplante Anschlussstelle Jaderlangstraße. Über die Überquerung Oldenbroker Straße A 20 werde man den angrenzenden Ort Südbollenhagen erreichen. Die Middelreeg tunnelt die A  20, deshalb wird die A 20 hier eine Höhe von sechs Metern erreichen. Nach Überquerung der Dornebbe in 4,50 Meter Höhe führt die Strecke an Neustadt vorbei. Dort werde – die NWZ  berichtete – die Anschlussstelle geplant. Weiter lesen auf NWZ Online.

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