Schutz- und Klagefonds

Mobilität und Nachhaltigkeit

23. Oktober 2014  Schutz- und Klagefonds

2014_11_10 Mobilitaet und NachhaltigkeitAm Montag, dem 10. November, wird Prof. Pez von der Leuphana Universität Lüneburg einen Vortrag zu den verkehrlichen und regionalwirtschaftlichen Effekten unterschiedlicher Verkehrskonzepte halten. Die Betrachtung der A 20 unter diesem Gesichtspunkt wird Bestandteil des Vortrags sein – und ist mit Sicherheit übertragbar auf alle anderen Autobahnen. Prof. Pez ist sehr an einer anschließenden Diskussion interessiert und für alle Fragen offen.

Ort: Witt’s Gasthof in Himmelpforten, Hauptstraße 59 (das ist mitten im Ort direkt gegenüber der Kirche). Beginn: 19:30 Uhr. Veranstalter: Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West.

A 20 überflüssig für Nordwesten, Wilhelmshaven und JadeWeserPort

16. Oktober 2014  Pressemitteilungen

Wilhelmshaven hat alles: direkten Autobahnanschluss, direkten Bahnanschluss, direkten Anschluss an die „Meeresautobahn“ und das sogar mit dem einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands. „Wenn eine Stadt die A 20 mit Sicherheit nicht braucht, dann ist das Wilhelmshaven“, entgegnet Susanne Grube, Sprecherin der Ammerländer Bürger gegen die A 20, der Forderung des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner nach einer A 20. Für die Hinterlandanbindung des JadeWeserPorts wäre die A 20 nur von untergeordneter Bedeutung. Lediglich für vier Prozent der Straßen gebundenen Güterverkehre aus dem Hafen könnte diese Autobahn eine Verbesserung der Verkehrsbeziehung bewirken.

Die A 20 würde ohnehin 30 km südlich an Wilhelmshaven VORBEI führen – und mit ihr die Güter aus den Niederlanden, die eigentlich über den JadeWeserPort angelandet werden könnten. Denn eine küstenparallele Straßenverbindung wie die A 20 würde die Konkurrenz zum wasserseitigen Transport fördern und damit die ureigene Aufgabe der Hafenwirtschaft angreifen. Sie könnte sogar die jüngsten Investitionen Niedersachsens in den JadeWeserPort in Frage stellen. Herr Wagner sollte zum Nutzen seiner Stadt besser leisere Töne in Sachen A 20 anschlagen.

Informationsveranstaltung: A 20 und Flurbereinigung

kuestenaurowahnEs ist nach wie vor vollkommen ungeklärt, ob die A 20 je gebaut wird. Bislang liegt für keinen Abschnitt Baurecht vor und es werden noch viele Jahre ins Land gehen, bevor dies der Fall sein könnte. Teilweise sollen erst 2015 die Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Die Finanzierung ist vollkommen ungewiss – insbesondere hinsichtlich der Elbquerung. Ungeachtet dessen wird im Bereich der geplanten A 20 bereits kräftig für die Flurbereinigung geworben. Vielfach besteht eine große Unsicherheit bei Grundeigentümern und Gemeinden, wie sie sich verhalten sollen und was auf sie zukommen könnte.

Deshalb lädt der Schutz- und Klagefonds gegen die A22/20 alle Betroffenen und Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Welche Rechte haben Betroffene? Was muss bei Flurbereinigung und Enteignung beachtet werden? Was kann dem Druck der Behörden entgegen gesetzt werden? Diese und weitere juristische Fragen wird Rechtsanwalt Joachim Musch beantworten. Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am Dienstag, dem 18.06.2013 um 19:30 Uhr im Hotel Daub, Bahnhofstraße 2, in Bremervörde statt. Eine zweite Veranstaltung ist am Dienstag, den 3.09.2013 im Gasthof Jabben in Jade-Südbollenhagen geplant.

Flyer dazu: LINK

Flyer des Schutz- und Klagefonds

Flyer des Schutz- und KlagefondsVor den negativen Folgen der geplanten A22/A20 können wir uns schützen mit dem Schutz- und Klagefonds!

Was wollen wir?
Das Ziel des Schutz- und Klagefonds besteht in der Unterstützung und Finanzierung einer oder mehrerer Klagen gegen den geplanten Bau der Küstenautobahn A22/A20.
Wir sehen gute Chancen, auf gerichtlichem Wege dieses sinnlose Bauvorhaben verhindern zu können.
Das persönliche Risiko jedes Einzelnen bei einer Klage wird durch den Fonds gering und gut kalkulierbar.

Wie können wir unser Ziel erreichen?
Für unsere Ziele haben wir einen der besten und erfolgreichsten Anwälte Deutschlands auf dem Gebiet des Planungsrechtes gewinnen können.

Was kostet ein solches Verfahren?
Da für ein solches Verfahren mit Kosten von über 40.000 Euro zu rechnen ist, wird der Klageweg für Einzelpersonen kaum realisierbar.

Weitere Informationen im Flyer. PDF-Datei des Flyers: LINK

Loxstedt tritt Klagefonds bei

Die Gemeinde Loxstedt tritt dem Schutz- und Klagefonds gegen den Bau der Küstenautobahn A 20 bei. Das hat der Loxstedter Gemeinderat am Dienstag mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit beschlossen. Bürgerfraktion und CDU waren ebenso wie der Loxstedter Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) dagegen. Weiterlesen auf Nordsee-Zeitung.

Quelle: Nordsee-Zeitung / Text als PDF-Datei: LINK